Background Image

Chronik

1923  wird die vom Oberamt Ludwigsburg neu geschaffene Bezirksbaumwartstelle von Wilhelm Herrmann besetzt. Der agile und junge Herrmann, der im Institut für Obstbau in Reutlingen von Eduard Lucas ausgebildet wurde, brachte viel Bewegung in den Obstbau des Oberamtes.

1928  Nach der Gründung vieler örtlichen Obst- und Gartenbaubauvereine hat er alle örtlichen Obst- und Gartenbauvereine zum Zweck der „Gründung eines Bezirksausschusses“ eingeladen.
Die Vorstände der örtlichen Vereine bildeten den Bezirksausschuss. Der Zusammenschluss war damit vollzogen. Den Vorsitz übernahm Wilhelm Herrmann.
Es ist noch zu vermerken, dass bereits 1925 die erste Generalversammlung der Bezirks-Baumwartvereinigung stattgefunden hat. 1. Vorsitzender war ebenfalls Wilhelm Herrmann.

1929  Der Bezirksausschuss berät am 2. Januar über das Jahresprogramm und wird vom Vorsitzenden über Fördermaßnahmen der Landwirtschaftskammer informiert. Am 3. Oktober bietet der Bezirksausschuss eine Obstschau und einen Obstmarkt in Ludwigsburg an.

1930  Am Sonntag, dem 12. Januar fand die 1. Vollversammlung der Bezirksvereinigung für Obstbau Ludwigsburg statt. Der Vereinigung waren 17 örtliche Vereine angeschlossen. Der 1. Vorsitzende Wilhelm Herrmann wird bestätigt. U. a. wird über eine Satzung beraten und die Eintragung ins Vereinsregister beantragt. Es werden bereits 1800 Mitglieder registriert. Am 23 Februar findet in Asperg eine Führung mit Inspektor Schaal statt. Am Sonntag, den 8. Mai wurde in Eglosheim ein Rundgang mit anschließendem Vortrag abgehalten. Trotz schlechter Witterung haben rund 200 Personen daran teilgenommen.

1931  Am 26. April wird ein Rundgang durch die Geisinger Obstbestände durchgeführt. Inspektor Schaal, Geschäftsführer des Württembergischen Obstbauverbandes übernahm die Führung der rund 400 Teilnehmer. Am 16. August wurde eine Führung auf dem Vorzeige-Obstgut der Karlshöhe in Ludwigsburg mit 350 Teilnehmern abgehalten. Am 25. Oktober fand eine Bezirksobstschau mit Muster-Obstmarkt in Kornwestheim statt.

1932  Im Januar wurde zu einem Rundgang und anschließendem Vortrag in Bissingen eingeladen. Rund 500 Teilnehmer veranlassten Inspektor Schaal zu der Bemerkung: Kein Bezirk im Land habe so gut besuchte Veranstaltungen.

1933  In der Rathausturnhalle in Ludwigsburg wird eine Leistungsschau des Obst- und Gartenbaus durchgeführt.

1934  Zur Zeit des 3. Reiches führt der Verein die Bezeichnung „Bezirksfachschaft für Obstbau“.

1935  Am 3. Mai besucht der Landes-Obstbauverein Ludwigsburg. Nach einer Besichtigung des Obstgutes der Karlshöhe hält Obstbauinspektor Schaal im Ratskellersaal einen Vortrag.

1938  Die Verwaltungs-Kreisreform/Oberamtsreform vergrößert den Verwaltungsraum Ludwigsburg und damit auch den des Vereins.

1939  Die Bezirksfachschaft und deren örtlichen Vereine werden zur Durchführung der Maßnahmen zur Lebensmittelbewirtschaftung herangezogen.

1945/46  Der Verein gibt sich nach Beendigung des Krieges den neuen Namen: Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Ludwigsburg 1. Vorsitzender wird Wilhelm Rath.

1947  Der 1. Vorsitzende wird Landtagsabgeordneter.

1949  Der Landesobstbautag wird in Ludwigsburg abgehalten. Die Baumwartvereinigung feiert gleichzeitig ihr 25-jähriges Bestehen in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine.

1952  Am 3. Februar referiert Landwirtschaftsrat Schüle vom Landwirtschafts-Ministerium Stgt. bei der Hauptversammlung des Kreisverbandes im Ratskellersaal in Ludwigsburg.

1953  Bei der Hauptversammlung im Januar werden bereits 4620 Mitglieder registriert. Das Referat hält Dr. Klett vom Landwirtschafts- Ministerium Stgt. Über Pflanzenschutz im Obstbau.

1955  Am 1. Mai tritt Erich Schmid seinen Dienst als Fachberater beim Landratsamt in Ludwigsburg an.

1956  Am 1. August tritt Heiner Schmid seinen Dienst als Fachberater im Kreis Ludwigsburg an und ist damit Nachfolger von Karl Bronner in Besigheim. Beim Landes-Obstbautag am Stuttgarter Killesberg beteiligt sich der Kreisverband Ludwigsburg an der herbstlichen Obstschau mit großem Erfolg.

1958  Der Landes-Obstbautag findet in Ludwigsburg statt. Unter großer Beteiligung des Kreisverbandes wird in der Stadthalle eine sehr große Ausstellung aufgebaut.

1961  Der Leiter des Landwirtschaftsamtes Willi Bofinger wird zum 1. Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. In Stuttgart ist eine Bundesgartenschau. Der Kreisverband beteiligt sich erfolgreich an der großen Herbst-Gartenschau.

1963  Die Kreisbaumwartvereinigung öffnet die Mitgliedschaft für alle Erwerbsobstbauern und nennt sich „Arbeitskreis Erwerbsobstbau Ludwigsburg im Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine.

1965  Am 11. Dezember wird eine neue Satzung beschlossen. Der Name ist nun Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Ludwigsburg e.V.

1966  Unter diesem Namen wird der Kreisverband beim Amtsgericht Ludwigsburg erneut ins Vereinsregister eingetragen.

1967 In Karlsruhe findet die Bundesgartenschau statt. Der Kreisverband beteiligt sich mit dem Arbeitskreis Erwerbsobstbau erfolgreich an der Herbst- Obstschau mit einem sehr schönen Stand.

1969  Im Herbst verunglückt Geschäftsführer Gemmrig tödlich.

1970  Ab 1. Januar ist Hermann Textor Geschäftsführer.

1973  Zum 1. Januar wird in Baden Württemberg die Kreisreform wirksam. Zum Landkreis Ludwigsburg kommen Gemeinden aus den Altkreisen Backnang, Leonberg und Vaihingen und damit deren Obst- und Gartenbauvereine zum Kreisverband Ludwigsburg.

1974  Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Württembergischen Gärtnereiverbandes finden große Ausstellungen im Ludwigsburger Schloss statt. Der Kreisverband beteiligt sich an den Schauen im Sommer und Herbst sehr umfangreich und mit hervorragendem Erfolg.

1975  Am 28. Februar wird Richard Fauser zum 1. Vorsitzenden gewählt. Willi Bofinger und Hellmut Leuze erhalten durch den Vizepräsidenten des Landesverbandes die Goldene Medaille überreicht. Beide waren viele Jahre im Vorstand des Landesverbandes tätig. Herr Leuze war Vorsitzender des Fachbereichs Liebhaber-Obst- und Gartenbau im Landesverband.Der Jahresbeitrag wird von 1.80 auf 2.- DM je Mitglied erhöht.

1981  Der Kreisverband veranstaltet eine Flugreise zur Grünen Woche nach Berlin.

1983  Der Kreisverband beteiligt sich an der „Floriade“ im Ludwigsburger Schloss mit einer Apfelpräsentation. Er wird mit einem 1. Preis ausgezeichnet.

1986  Die Fachgruppe Erwerbsobstbau im Kreisverband blickt auf ihr 60 jähriges Bestehen zurück. In Verbindung mit dem Kreisverband wird dies der Lugaufhalle in Freiberg mit einer breit gefächerten Ausstellung im Rahmen einer Festveranstaltung gewürdigt.

1989  Am 4. April verunglückt Richard Fauser tödlich. Josef Somlai übernimmt die Verbandsführung. 1. Stellvertreter wird Otto Rösch. 2. Stellvertreter wird Günter Jörg.
Die Satzung wird an die des Landesverbandes angeglichen, der Verband bekommt den neuen Namen:
Kreisverband für Obstbau Garten und Landschaft Ludwigsburg e.V.
In Bietigheim-Bissingen findet die Landesgartenschau statt. Der Kreisverband zeigt im Sommer eine Balkonblumenschau und eine Beerenschau.
Im Herbst wird eine Ausstellung mit Spätzwetschgen, Birnen und Äpfel gezeigt.
Der parallel laufende Ausschank von Süßmost erbrachte ein Ergebnis von 2550 DM für die „Amsel“.
Mit 6800 Mitgliedern ist der Kreisverband Ludwigsburg der größte Kreisverband beim Landesverband in Baden-Württemberg.

1991  Heiner Schmid tritt zum 1. September in den Ruhestand.
Günter Plonka und Hannelore Weiss werden als neue Berater eingestellt.

1992  Zum 1. März tritt Erich Schmid in den Ruhestand.

1993  IGA  am Stuttgarter Killesberg.
Der Kreisverband beteiligt sich an der Betreuung der Info-Stände des Landesverbandes Erwerbsobstbau und des LOGL (Landesverband für Obstbau Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V.).

1995  Am 10. Nov. wird Wilfried Kaufmann zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Geschäftsführerin wird Ruth Hagenlocher. Die Erwerbsobstbauern beteiligen sich ab jetzt regelmäßig am Spätlingsmarkt im Kreishaus, verbunden mit schönen und informativen Obstausstellungen.

1996  Am 18. Nov. wird Manfred Geiger anstelle des schwer erkrankten Otto Rösch zum 1. Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

2000  Der Landesverband führt die Familienmitgliedschaft ein, der Kreisverband übernimmt.

2001  Der 1. Vorsitzende Wilfried Kaufmann erkrankt und kann sein Amt nicht weiterführen.
Der 1. Stellvertreter Manfred Geiger übernimmt die Verbandsführung bis zur Delegiertenversammlung im November.
Am 23. Nov. wird Kurt Bock zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Herbert Stuber übernimmt die Geschäftsführung.

2010  In der Delegiertenversammlung im November werden gewählt zum
1. Vorsitzender Herr Volker Godel
1. Stellvertreter Herr Joachim Zimmermann die
Geschäftsführung übernimmt Angelika Schwab

2014  In der Jahreshauptversammlung übernimmt Ekkehard Grabner die Geschäftsführung, Angelika Schwab wird Beirätin und betreut die Fachwartausbildung

Erich Schmid, Freiberg

Drucken E-Mail

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen