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Besuch im staatlichen Obstversuchsgut Heuchlingen 2005

In der letzten Juniwoche führte der Kreisverband für Obstbau, Garten und Landschaft Ludwigsburg e.V. (KOGL) seine alljährliche Lehrfahrt durch. Rund sechzig Vertreter der über fünfzig Ortsvereine im Landkreis nahmen daran teil.
Als Ziel hatte der Geschäftsführer des Kreisverbands, Herbert Stuber, eine Fahrt ins Weinsberger Tal ausgesucht. Höhepunkte der Exkursion war ein Aufenthalt im staatlichen Obstversuchsgut Heuchlingen und ein Stadtrundgang durch Bad Wimpfen.

Nach zügiger Fahrt erreichte der komfortable 4-Sterne Doppeldeckerbus am zeitigen Vormittag als erstes Ziel Heuchlingen. Hier führte der Betriebsleiter, Burghard Hein, die Gruppe durch die Anlage des im Jahre 1953 gegründeten staatlichen Obstversuchsgut. In der 34 ha großen Anlage werden, neben Beerenobst und Tafeltrauben, rund 350 Apfelsorten, 150 Birnensorten und rund 100 Kirschensorten auf ihre Eignung für den Erwerbs- und Hobbyobstanbau beurteilt. Trotz schweißtreibenden Temperaturen wurde immer wieder kräftig gefachsimpelt.

Eine etwas arbeitsintensivere Öko-Versuchsfläche von derzeit 1,3 ha soll in den nächsten Jahren auf rund 3 ha erweitert werden.

Die gesamte Obsternte wird über den Großmarkt und den wöchentlichen Obstmarkt direkt im Betriebshof abgesetzt.

Das Obstversuchsgut wird von nur sechs Angestellten und rund zwanzig Saisonkräften bewirtschaftet.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Waldblick in Oedheim-Degmarn fuhr man nach Bad Wimpfen zur Stadtbesichtigung. Schon von weitem erkannte man die bekannte Stadtsilhouette mit der größten Kaiserpfalz nördlich der Alpen.

Am alten Bahnhof, dem einzigen neugotischen Bahnhof in Süddeutschland, erwarteten zwei versierte Stadtführerinnen die Lehrfahrtteilnehmer. Durch das „Hohenstaufentor“ (1200) dem südlichen Zugang zur Kaiserpfalz, über die steile „Schwibbogengasse“ hoch, vorbei an der  „Pfalzkapelle“ der staufischen Kaiserpfalz“, ging es durch die „Arkaden des staufischen Palas“ (Säulen der romanischen Baukunst), zu einem Aussichtspunkt. Hier wurde der herrliche Weitblick, hoch über dem Neckartal, genossen. Weiter spazierte die Gruppe vorbei am „blauen Turm“ (Wahrzeichen der Stadt) und dem Rathaus (klassizistischem Bau von 1836) zum Busbahnhof.

Im gut klimatisierten Bus genoss man die Heimfahrt durch das Weinland im Zabergäu. Eine zünftige Weinprobe und ein Winzervesper im Weingut Martin Notz in Sachsenheim-Hohenhaslach ließen die Anstrengungen der lehrreichen Fahrt bald vergessen.

  

Bilder von der Lehrfahrt 2005:

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